Kultan

Aus Dämonencasino Hades
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kultan.jpg

Einst war Kultan ein gefürchteter Kriegsdämon seiner Sippe, der stets körperlich starke und blitzschnelle Wirte wählte und ihre Leistungsfähigkeit durch seine schattenhafte Macht bis an die Grenzen ihrer sterblichen Körper steigerte. Sie ermöglichten es ihm, sprichwörtlich mit den Hörnern durch die Wand und alle dahinter verschanzten Feinde zu gehen. Er trug den Ehrennamen Maer-Kultan, die Vorsilbe ein Synonym für den Blutrausch, in den er sich durch ihm zugefügte Wunden hineinsteigerte. Seine Sippe nannte ihn gern scherzhaft Plan Z und Plan Z trat erst dann in Kraft, wenn alle andere Pläne zur Auflösung einer Situation mittels Verhandlung, List und Vertrag gescheitert waren und brachiale Gewalt als einzige Option verblieb. Andere Aufgaben erfüllte er nicht, denn Gewalt war seine Sprache, seine Philosophie und der Inhalt seiner Existenz.

Gerne schwelgt er lautstark in den Erinnerungen an diese einfachere Zeit, so dass auch zahlreiche sterbliche Abenteurer die Geschichte kennen, obwohl kaum jemand alt genug ist, um sie erlebt zu haben, solange ist sie schon vergangen. Bei der Erstürmung eines Magierturms lief Maer-Kultan mitten in den Bannkreis des Exorzisten Xorn des Hornsammlers, eines Meisters seines Fachs. Dieser tötete seinen Wirtskörper, bannte den Dämon in dessen ausgehöhlten Schädel und stellte ihn dekorativ auf seinen Kaminsims. Zusammen mit zahlreichen anderen Dämonen verschiedenster Domänen diente er dem einsamen menschlichen Hornsammler als Gesprächspartner und lernte gegen seinen Willen viel über die Welt und die Sterblichen die in ihr lebten. Selbst die Maer - den dämonischen Blutrausch - bannte Xorn mit Hilfe eines Verräters unter den gefangenen Dämonen in die tiefsten und unauffindbaren Tiefen von Kultans finsterer Essenz.

Seine Freiheit und seinen neuen Wirtskörper verdankt Kultan einem Attentäter. Ein Spinnenhexer aus einem Beschwörerzirkel, dessen Dämonen einmal zu oft von Xorn gebannt wurden, erklomm die Außenwand des Turms, drang in die Gemächer des Exorzisten ein und tötete ihn mit einem Stich ins Herz. Gleichzeitig mit Dutzenden anderer Dämonen erlangte Kultan die Freiheit, bot dem Hexer einen Pakt an und dieser wurde dank der hinreichend verzweifelten Lage innerhalb einer einzigen Sekunde angenommen. Seit dem Vertrag mit dem willensstarken Menschen hat Kultan viele menschliche Verhaltensweisen angenommen, und als ihn die Sippe nach den Jahrzehnten wieder willkommen hieß, haben sich auch seine Aufgaben verändert. Anstatt körperlicher Macht verfügt er nun über die magischen Fähigkeiten des Hexers und das Wissen aus 50 Jahren Gesprächen mit einem egomanen Zauberer mit eigenartiger Weltsicht und an die Stelle des dämonischen Blutrauschens traten ... andere schlechte Eigenschaften.